Im Fokus: Entzündungshemmende Ernährung

Unsere Ernährung beeinflusst weit mehr als nur unser Körpergewicht – sie wirkt sich auf nahezu alle Prozesse in unserem Körper aus. Besonders chronische, unterschwellige Entzündungen gelten heute als wichtiger Risikofaktor für zahlreiche Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2, Rheuma, Arthrose oder bestimmte Darmerkrankungen. Oft bleiben diese Entzündungen lange unbemerkt, können jedoch das allgemeine Wohlbefinden beeinträchtigen und langfristig die Gesundheit belasten.

Eine entzündungshemmende Ernährung setzt genau hier an. Sie basiert auf natürlichen, nährstoffreichen Lebensmitteln, die den Körper mit wertvollen Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und antioxidativen Pflanzenstoffen versorgen. Gleichzeitig werden stark verarbeitete Lebensmittel, Zucker und ungesunde Fette reduziert, da sie Entzündungsprozesse fördern können.

Das Ziel dieser Ernährungsweise ist nicht eine kurzfristige Diät, sondern eine nachhaltige Veränderung der Essgewohnheiten. Bereits kleine Anpassungen im Alltag können dazu beitragen, Entzündungsprozesse zu verringern, das Immunsystem zu unterstützen, die Energie zu steigern und das Risiko vieler chronischer Erkrankungen zu senken.

Entzündungen im Körper weisen normalerweise darauf hin, dass Infektionen oder Verletzungen vorhanden sind. Sie sind also grundsätzlich etwas Positives. Wenn wir aber von chronischen Entzündungsprozessen sprechen, dann geht das häufig einher mit:

  • rheumatischen Beschwerden
  • Verdauungsbeschwerden
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • COPD
  • Diabetes
  • Alzheimer
  • Krebs

Faktoren für Entzündungsprozesse

  1. Ernährung: dauerhaft ungesunde Ernährung (mehr dazu siehe unten)
  2. Temperatur / Wetter: kalt-nasses Wetter oder Wetterumschwünge
  3. Stress
  4. Umgebung: Giftstoffe, Abgase
  5. Bewegung: zu wenig oder zu viel
  6. Übergewicht

Ernährung

Entzündungsfördernde Ernährung

Eine entzündungsfördernder Speiseplan wäre hier auf Dauer:

Frühstück: Weißmehl Brot oder Brötchen mit Aufschnitt oder Marmelade und Kaffee mit Zucker.

Snack: Convenience Schokoriegel

Mittag: Fleisch mit Beilage oder Grillen mit Bratwurst und Bier
Link Vegan Grillen

Dessert: Kuchen

Abendessen: Weißmehl Pasta mit Sauce und ein Glas Wein
oder Tiefkühl-Pizza und Soft Drinks

Wenn man sich oben genannte Mahlzeiten anschaut, stellt man schnell fest, dass diesen oder ähnlichen Speiseplan der Großteil der Bevölkerung befolgt. So ist der rasante Anstieg an Zivilisationskrankheiten kaum verwunderlich.

Hier geht’s zum entzündungshemmenden Speiseplan (folgt…)

Bild: entzündungsfördernde Lebensmittel, Quelle: Adobe Stock

Die Top 5 Entzündungsauslöser

  1. Zucker und Süßigkeiten, gesüßtes Gebäck und Kuchen, Desserts und Limonaden mit hohem Zuckeranteil. Am effektivsten ist es, überhaupt keinen raffinierten Zucker zu kaufen. Stattdessen kann man beim Süßen von Getränken auf Honig oder Agavendicksaft zurückgreifen. Roher Honig in Bio Qualität bietet eine entzündungshemmende Wirkung.
  2. Fleisch und Wurstwaren in großen Mengen. Vor allem Wurstwaren sind oft gepökelt, was nachweisslich zu Entzündungsprozessen führt. Es gibt viele fleischfreie Wurstwaren Link, wie z.B. Aufschnitt, Bratwurst, Leberwurst in der Veggie Abteilung im Supermarkt. Alternativ kann man Speck auch durch Räuchertofu ersetzen.
  3. Stark verarbeitete Produkte mit Konservierungsstoffen und Aromen aus dem Supermarkt oder dem Schnellimbiss. Heutzutage greifen auch viele Restaurants auf Convenience Produkte zurück, um Kosten und Zeit zu sparen.
  4. Alkohol schon in geringen Mengen fördert Entzündungsprozesse. daher sollte man gänzlich darauf verzichten.
  5. Weißmehlprodukte, wie Brot, Brötchen, Toastbrot und Gebäck, wie Kuchen, Torten und Kekse. Man sollte auf Vollkornprodukte auf Sauerteig-Basis zurückgreifen. Das Brot aus dem Supermarkt zählt heute zu den stark verarbeiteten Produkten, da es unzählige Zusatzstoffe enthält. Man kann nach Bäckern suchen, die die ursprüngliche Handwerkskunst ausüben und mit Sauerteig arbeiten. Alternativ kann man Brot und Kuchen auch selber backen und dabei auf oben genannte Zutaten verzichten. Mehr dazu…

Entzündungshemmende Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung sollte vor allem aus Bio Obst und Gemüse, gesunden Ölen, mediterranen Kräutern, Hülsenfrüchten, Nüssen und Saaten bestehen. Ab und zu ein Fisch aus zertifizierter Quelle, sowie Vollkornbrot und Gebäck auf Sauerteigbasis ergänzen die entzündungshemmende Ernährungsweise. Mehr dazu… Broschüre

Bild: Harvard Ernährungspyramide

Gesunde, ungesättigte Fettsäuren

  1. Fisch

  2. Nüsse (regelmäßig 1 Handvoll)

  3. hochwertige Pflanzenöle: Olivenöl, Leinöl, Rapsöl

    besonders wichtig: Omega 3 Fettsäuren: Fisch, Algen

Weitere enzündungshemmende Lebensmittel:

Gemüse: mehr dazu*

Kräuter: mehr dazu*

Obst: mehr dazu*

Phytotherapie bei Entzündungen: mehr dazu

Zum Artikel und dazugehörigen Studien: Broschüre*

Indische und Asiatische Küche

Vor allem die indische und asiatische Küche bieten hier viele Gewürze, die eine entzündungshemmende Wirkung aufweisen. Dazu gehören:

Gewürze

Ingwer

Knoblauch

Kurkuma

Kreuzkümmel

Cayenne Pfeffer

Chili

Meerrettich

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Wenn Du über weitere, entzündungshemmende Mahlzeiten erfahren möchtest oder einen ganzen Ernährungsplan nach Deinen individuellen Vorlieben gestaltet haben willst, dann kontaktiere mich.

Broschüre

Enzündungsprozesse bergen vielfältige Risiken, unter anderem chronische Krankheiten, bis hin zu Krebs.

Wie man dagegen vorgehen kann und was die Ernährung dabei bewirken kann, lesen Sie in dieser Broschüre.

  • Lebensmittelgruppen, die Entzündungsprozessen vorbeugen
  • Wirkstoffe, die Entzündungen hemmen
  • Neueste medizinische Erkenntnisse auf dem Gebiet

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